Eine gegenseitige Bezugnahme von Juden und Christen hat es in der ganzen Geschichte gegeben, jüdisch-christlicher Dialog ist jedoch ein Konzept der Moderne. Die Vorlesung zeigt den jüdisch‑christlichen Dialog als modernes Konzept, erläutert seine systematischen Grundlagen und stellt zentrale Pioniere vor. Sie beschreibt den Durchbruch nach der Shoa und die Bedeutung von Nostra aetate für die römisch‑katholische Theologie. Themen wie Antisemitismus, Nahostkonflikt, Zionismus sowie Fragen nach Bund, Kirche und gemeinsamer Berufung prägen die Diskussion.